Freitag, Juni 09, 2006
Diese dramatischen Änderungen im Leben des jungen Musikers sind der Schock den man spürt, nachdem ein beständiger Ton aufhört zu klingen. Zunächst ist Ruhe, die aber so ungewohnt ist, dass sie schon wieder laut wird. John fand sich als mit seiner kleinen Familie in Yorba Linda wieder, einer ländlichen Kleinstadt von wenigen Tausend Einwohnern. Seine Arbeit war sehr gewöhnlich und regelmäßig, und am Wochenende besuchte er mit seiner Familie die Quäker-Gemeinde, der auch Gunner Payne angehörte.
Die Quäker sind in der Mitte des 17. Jahrhunderts im Nordwesten Englands entstanden, unter anderem im Zusammenhang mit George Fox. Sie waren eine Bewegung von Gläubigen, die unzufrieden mit den etablierten Kirchen waren und viele der Traditionen wie Sakramente und Dogmen ablehnten, um ein Leben des Friedens und der Begegnung mit Gott zu führen. Ihr Kennzeichen war ein Gottesdienst der Stille und Aktivitäten für arme Menschen und soziale Gerechtigkeit. Während ihrer Versammlungen saßen sie still da und beteten immer wieder “Komm, Heiliger Geist!”. Wenn der Heilige Geist dann wirklich kam, haben sie die wahrgenommenen Gedanken ausgesprochen, oder fingen einfach an, am ganzen Leib zu zittern – woher der Name kommt: die Schüttler (engl.: Quäker).
John nutzte seine sozialen Fähigkeiten während dieser Zeit, um Menschen in seiner Umgebung von seinem neuen Glauben zu erzählen. Zunächst fand er in seiner Familie offene Ohren, wodurch sich Carols Geschwister, Johns Mutter und sein Stiefvater dem Glauben anschlossen. Er erzählte ihnen einfach, was ihm passiert war und was das bedeutete. Die Übersetzung fiel ihm relativ leicht, denn er selbst hatte sich die Dinge erst selbst angeeignet. John lernte weitere Leute kennen, die er mit seiner gewinnenden Art für den Glauben begeisterte, die dann wiederum ihre Freunde mitbrachten. So schleppte John jeden Sonntag neue Leute in die Kirche und den Bibelkreis. Die neuen Leute wurden dann von ihm und anderen Leuten betreut und bescherten der kleinen Gemeinde erstaunlichen Zuwachs. John begann zunächst, einen Bibelkreis für Jugendliche anzubieten, was er so gut hinbekam, dass man ihn bald bat, einen Kreis für Erwachsene anzubieten. Nach 3 Jahren hatte John 11 Bibelkreise, die er leitete und sein Einfluß auf die Leute wurde immer größer. Zwischen 1964 und 1970 führten John und Carol über 500 Menschen zum Glauben. Die Gemeinde berief ihn daraufhin 1970 zum Assistenzpastor und später zum Co-Pastor. Während dieser Jahre wuchs die Gemeinde von 200 auf über 800 Leute und war damit die größte Quäker-Gemeinde in Amerika. John begann nebenher, an der Azusa Pacific University ein paar Kurse zu besuchen, um sein Bibelwissen zu vertiefen. Außerdem übernahm er in der Gemeinde den Seelsorgedienst, mit dem er ohne formale Bilder allein durch sein Gespür, seine Menschenkenntnis und seinen Scharfsinn vielen Ratsuchenden half. Sein Ruf breitete sich auch außerhalb der Quäker-Gemeinde in Yorba Linda aus, so dass er bei den Quäkern in die Kommission für Gemeindegründung berufen wurde.
Die Quäker sind in der Mitte des 17. Jahrhunderts im Nordwesten Englands entstanden, unter anderem im Zusammenhang mit George Fox. Sie waren eine Bewegung von Gläubigen, die unzufrieden mit den etablierten Kirchen waren und viele der Traditionen wie Sakramente und Dogmen ablehnten, um ein Leben des Friedens und der Begegnung mit Gott zu führen. Ihr Kennzeichen war ein Gottesdienst der Stille und Aktivitäten für arme Menschen und soziale Gerechtigkeit. Während ihrer Versammlungen saßen sie still da und beteten immer wieder “Komm, Heiliger Geist!”. Wenn der Heilige Geist dann wirklich kam, haben sie die wahrgenommenen Gedanken ausgesprochen, oder fingen einfach an, am ganzen Leib zu zittern – woher der Name kommt: die Schüttler (engl.: Quäker).
John nutzte seine sozialen Fähigkeiten während dieser Zeit, um Menschen in seiner Umgebung von seinem neuen Glauben zu erzählen. Zunächst fand er in seiner Familie offene Ohren, wodurch sich Carols Geschwister, Johns Mutter und sein Stiefvater dem Glauben anschlossen. Er erzählte ihnen einfach, was ihm passiert war und was das bedeutete. Die Übersetzung fiel ihm relativ leicht, denn er selbst hatte sich die Dinge erst selbst angeeignet. John lernte weitere Leute kennen, die er mit seiner gewinnenden Art für den Glauben begeisterte, die dann wiederum ihre Freunde mitbrachten. So schleppte John jeden Sonntag neue Leute in die Kirche und den Bibelkreis. Die neuen Leute wurden dann von ihm und anderen Leuten betreut und bescherten der kleinen Gemeinde erstaunlichen Zuwachs. John begann zunächst, einen Bibelkreis für Jugendliche anzubieten, was er so gut hinbekam, dass man ihn bald bat, einen Kreis für Erwachsene anzubieten. Nach 3 Jahren hatte John 11 Bibelkreise, die er leitete und sein Einfluß auf die Leute wurde immer größer. Zwischen 1964 und 1970 führten John und Carol über 500 Menschen zum Glauben. Die Gemeinde berief ihn daraufhin 1970 zum Assistenzpastor und später zum Co-Pastor. Während dieser Jahre wuchs die Gemeinde von 200 auf über 800 Leute und war damit die größte Quäker-Gemeinde in Amerika. John begann nebenher, an der Azusa Pacific University ein paar Kurse zu besuchen, um sein Bibelwissen zu vertiefen. Außerdem übernahm er in der Gemeinde den Seelsorgedienst, mit dem er ohne formale Bilder allein durch sein Gespür, seine Menschenkenntnis und seinen Scharfsinn vielen Ratsuchenden half. Sein Ruf breitete sich auch außerhalb der Quäker-Gemeinde in Yorba Linda aus, so dass er bei den Quäkern in die Kommission für Gemeindegründung berufen wurde.
