Montag, September 11, 2006
John Wimber war ein Mann von starkem Pragmatismus, den er auch mit in seine Gemeindearbeit nahm. Als der Vineyard-Verband wuchs, erkannte John die Wichtigkeit, der Bewegung einige Konzepte zu verleihen, die sie in die Zukunft leiten könnte. John nahm ein Modell aus der Soziologie, um zu erklären, wie die Vineyard sowohl stabil als auch flexible zu bleiben. Obwohl er dieses Modell auf die Tagesordnung brachte, war es nicht immer allgegenwärtig, sondern die Implikationen entwickelten sich erst mit der Zeit. Er präsentierte damals, dass er Gemeinden nach dem Centered-Set anlegen wollte, im Gegensatz zum Laisserez-Faire Set oder Bounded set:
Laissez-Fair Set: flexible, aber nicht stabil.
Hier wird die Idee der Selbstorganisation verfolgt. Es gibt keine Grenzen, keine Strukturen und der Idealglaube, dass sich die Dinge im besten Sinn ordnen. Gemeinden, die nach diesem Ansatz strukturiert sind, bieten viel Freiheit und Flexibilität, schaffen es aber häufig nicht, über längere Zeit einen Fokus zu halten und damit Kraft zu entwickeln.
Bounded Set: stabil, aber nicht flexible.
Hier steht die Macht der Definition im Vordergrund. Es werden klare Grenzen und Erwartungen formuliert, die häufig Hierarchien mit sich ziehen und ein Trennung von Insidern und Outsidern mit sich bringen. Für die Personen gibt es eine klare Ansage, klare Erwartungen und die Gemeinde ist äußerst stabil. Allerdings ist ihr Feld auf den Kreis der Definition beschränkt. Es ist sehr schwer, die einmal entstandenen Definitionen und Verständnisse zu ändern.
Centered Set: flexibel und stabil.
Hier steht der Fokus im Mittelpunkt. Es wird ein Gravitationszentrum vorgegeben, das für Zugehörigkeit und Überzeugungen wichtig sind. Es erlaubt Personen, aus unterschiedlichen Richtungen zu kommen, in unterschiedliche Richtungen zu gehen und doch das gleiche Zentrum zu haben. Es bedingt ein gewisses Maß an Spannung und Unsicherheit, da auf nicht-zentrale Definitionen verzichtet wird. Die Frage ist natürlich: was beschreibt das Zentrum? John war der Überzeugung, dass es Werte gibt, die das Zentrum ausmachen, während andere Fragen, Praktiken und Inhalte sich in den Kreisen wieder finden.
Laissez-Fair Set: flexible, aber nicht stabil.
Hier wird die Idee der Selbstorganisation verfolgt. Es gibt keine Grenzen, keine Strukturen und der Idealglaube, dass sich die Dinge im besten Sinn ordnen. Gemeinden, die nach diesem Ansatz strukturiert sind, bieten viel Freiheit und Flexibilität, schaffen es aber häufig nicht, über längere Zeit einen Fokus zu halten und damit Kraft zu entwickeln.
Bounded Set: stabil, aber nicht flexible.
Hier steht die Macht der Definition im Vordergrund. Es werden klare Grenzen und Erwartungen formuliert, die häufig Hierarchien mit sich ziehen und ein Trennung von Insidern und Outsidern mit sich bringen. Für die Personen gibt es eine klare Ansage, klare Erwartungen und die Gemeinde ist äußerst stabil. Allerdings ist ihr Feld auf den Kreis der Definition beschränkt. Es ist sehr schwer, die einmal entstandenen Definitionen und Verständnisse zu ändern.
Centered Set: flexibel und stabil.
Hier steht der Fokus im Mittelpunkt. Es wird ein Gravitationszentrum vorgegeben, das für Zugehörigkeit und Überzeugungen wichtig sind. Es erlaubt Personen, aus unterschiedlichen Richtungen zu kommen, in unterschiedliche Richtungen zu gehen und doch das gleiche Zentrum zu haben. Es bedingt ein gewisses Maß an Spannung und Unsicherheit, da auf nicht-zentrale Definitionen verzichtet wird. Die Frage ist natürlich: was beschreibt das Zentrum? John war der Überzeugung, dass es Werte gibt, die das Zentrum ausmachen, während andere Fragen, Praktiken und Inhalte sich in den Kreisen wieder finden.
