Montag, September 11, 2006
Der Muttertag 1980 im sonnigen Yorba Linda war ein Tag, der die Zukunft der jungen Gemeinde prägen sollte. Die junge Gemeinde feierte ihre Erfolge, wuchs und war jetzt bereit, sich mit einigen Entwicklungen in ihrem Umfeld auseinanderzusetzen. Der erste Schritt war das Auftauchen eines Bekannten aus den Jesus People Tagen in der Gemeinde. Lonnie Frisbee hatte sich mit Chuck Smith verkracht und ging seit einiger Zeit in die Calvary Chapel in Yorba Linda, die Gemeinde von John Wimber. Eines Tages sprach Gott zu John, dass er den jungen Mann einladen soll, sein Zeugnis in der Gemeinde zu geben. John hatte von Lonnie gehört und dachte, die Gemeinde könnte von seiner Lebensgeschichte profitieren, und so war am Muttertag 1980, 3 Jahre nach der Gründung, Lonnie Frisbee am Mikrofon in der Gemeinde.
"Lonnie war eloquent und witzig und hatte Johns Ängste beruhigt. Er hörte Lonnie genauso gern zu wie alle anderen. Das ging so bis bis Lonnie zum Schluß kam. Nach einem tosenden Applaus stand John auf, um die Schlussworte zu sprechen. Er war nicht schnell genug. John dachte noch über die Formulierung nach, da bat Lonnie alle unter 25 nach vorne. Da das eigentlich die ganze Gemeinde war, kamen alle nach vorne und quetschten sich in die Gänge, bis alles gedrängt war. Dann sprach er seine berühmten Worte und prophetische Einladung: "Die Kirche hat jahrelang den Heiligen Geist getrübt." (Eine bewusste Pause). "Aber er hat es hinter sich gebracht!" (jetzt schreiend), "Komm, Heiliger Geist!""
Carol erinnert sich an den Abend: "Der Heilige Geist kam mit großer Kraft auf die jungen Leute. Plötzlich zitterten die Jugendlichen und sprachen in Zungen. Obwohl die Kirche für das Wirken Gottes offen war sind wenige umgefallen oder haben gezittert, und auch Zungenreden wurde nie betont. Ein junger Mann namens Tim verhedderte sich in einem Kabel und landete mit seinem Mund direkt neben dem Mikrofon während er Gott in neuen Sprachen lobte. Es breitete sich in der ganzen Turnhalle aus. Es sah aus wie auf einem Schlachtfeld. Überall lagen Körper, fallend, zitternd, weinend, schreiend, zungendredend - und der arme Tim leitete das Chaos."
"John war wie gelähmt. Er griff nach dem Mikrofon und ich wusste nicht, ob sein Blick ehrfürchtige Bewunderung oder der blanke Terror war. Ein paar Leute gingen durch die rumliegenden Körper und versuchten, die Situation zu ordnen. Ich traf John irgendwo in diesem Chaos und sagte ihm, dass ich glaubte, es sei der Herr. "Haben wir nicht genau dafür gebetet? Das ist es, John!" Er starrte mich mit einem distanzierten, verwirrten Blick an."
Das Chaos war ausgebrochen und John war schockiert. Er wusste nicht, wie man das Ganze einordnen konnte und ob es das war, was sie erhofft hatten. Es war extremer und chaotischer als gedacht. John blieb die ganze Nacht wach. Er suchte in der Bibel nach dem Gebet "Komm, Heiliger Geist!", aber fand nichts. Dann las er Berichte aus der Kirchengeschichte von Männern wie George Whitefield und John Wesley, aber auch das löste seine Unsicherheit nicht. Gegen Morgen war John wirklich verzweifelt und schrie: "Gott, wenn das du bist, dann sag es mir bitte!"
Das Telefon rang. Es war Tom Stipe, ein Calvary Pastor aus Denver, der das Gefühl hatte, morgens um 5:00 Uhr bei John anrufen zu müssen, um ihn zu ermutigen. John erzählte ihm von den Ereignissen des vorherigen Abends. Tom bestätigte ihm, dass es von Gott sei und dass in den frühen Tagen der Jesus People ähnliche Dinge passiert waren.
Die Gemeinde erlebte in den nächsten Wochen weiterhin solche Ereignisse. Vor allem die Jugendlichen fingen an, in der Schule mit ihren Freunden für die Kraft des Heiligen Geistes zu beten. Jungendliche bekannten in der Schule und anderswo ihre Sünden und manche waren so berührt vom Heiligen Geist, dass sie nicht mehr stehen konnten. Zwischen Mai und September 1980 wurden in der Gemeinde über 500 Personen getauft, zum Teil in Schwimmbädern und Whirlpools.
"Lonnie war eloquent und witzig und hatte Johns Ängste beruhigt. Er hörte Lonnie genauso gern zu wie alle anderen. Das ging so bis bis Lonnie zum Schluß kam. Nach einem tosenden Applaus stand John auf, um die Schlussworte zu sprechen. Er war nicht schnell genug. John dachte noch über die Formulierung nach, da bat Lonnie alle unter 25 nach vorne. Da das eigentlich die ganze Gemeinde war, kamen alle nach vorne und quetschten sich in die Gänge, bis alles gedrängt war. Dann sprach er seine berühmten Worte und prophetische Einladung: "Die Kirche hat jahrelang den Heiligen Geist getrübt." (Eine bewusste Pause). "Aber er hat es hinter sich gebracht!" (jetzt schreiend), "Komm, Heiliger Geist!""
Carol erinnert sich an den Abend: "Der Heilige Geist kam mit großer Kraft auf die jungen Leute. Plötzlich zitterten die Jugendlichen und sprachen in Zungen. Obwohl die Kirche für das Wirken Gottes offen war sind wenige umgefallen oder haben gezittert, und auch Zungenreden wurde nie betont. Ein junger Mann namens Tim verhedderte sich in einem Kabel und landete mit seinem Mund direkt neben dem Mikrofon während er Gott in neuen Sprachen lobte. Es breitete sich in der ganzen Turnhalle aus. Es sah aus wie auf einem Schlachtfeld. Überall lagen Körper, fallend, zitternd, weinend, schreiend, zungendredend - und der arme Tim leitete das Chaos."
"John war wie gelähmt. Er griff nach dem Mikrofon und ich wusste nicht, ob sein Blick ehrfürchtige Bewunderung oder der blanke Terror war. Ein paar Leute gingen durch die rumliegenden Körper und versuchten, die Situation zu ordnen. Ich traf John irgendwo in diesem Chaos und sagte ihm, dass ich glaubte, es sei der Herr. "Haben wir nicht genau dafür gebetet? Das ist es, John!" Er starrte mich mit einem distanzierten, verwirrten Blick an."
Das Chaos war ausgebrochen und John war schockiert. Er wusste nicht, wie man das Ganze einordnen konnte und ob es das war, was sie erhofft hatten. Es war extremer und chaotischer als gedacht. John blieb die ganze Nacht wach. Er suchte in der Bibel nach dem Gebet "Komm, Heiliger Geist!", aber fand nichts. Dann las er Berichte aus der Kirchengeschichte von Männern wie George Whitefield und John Wesley, aber auch das löste seine Unsicherheit nicht. Gegen Morgen war John wirklich verzweifelt und schrie: "Gott, wenn das du bist, dann sag es mir bitte!"
Das Telefon rang. Es war Tom Stipe, ein Calvary Pastor aus Denver, der das Gefühl hatte, morgens um 5:00 Uhr bei John anrufen zu müssen, um ihn zu ermutigen. John erzählte ihm von den Ereignissen des vorherigen Abends. Tom bestätigte ihm, dass es von Gott sei und dass in den frühen Tagen der Jesus People ähnliche Dinge passiert waren.
Die Gemeinde erlebte in den nächsten Wochen weiterhin solche Ereignisse. Vor allem die Jugendlichen fingen an, in der Schule mit ihren Freunden für die Kraft des Heiligen Geistes zu beten. Jungendliche bekannten in der Schule und anderswo ihre Sünden und manche waren so berührt vom Heiligen Geist, dass sie nicht mehr stehen konnten. Zwischen Mai und September 1980 wurden in der Gemeinde über 500 Personen getauft, zum Teil in Schwimmbädern und Whirlpools.
